Ausgangslage
Eine große deutsche Unternehmensgruppe stand unter öffentlichen Druck und vor einer umfassenden strategischen Neuausrichtung. Das Leistungsportfolio war fragmentiert, Wertbeiträge und Verantwortlichkeiten waren teilweise unklar. Interne Überschneidungen, komplexe Konzernstrukturen und politisch geprägte Abstimmungsprozesse verlangsamten notwendige Entscheidungen.
Hebel
Ein Partner unseres Teams übernahm eine zentrale Programmsteuerungsrolle innerhalb des strategischen Transformationsprojekts. Gemeinsam mit den beteiligten Fachbereichen entwickelte und implementierte das Projektteam eine transparente Bewertungs- und Entscheidungslogik für das Leistungs- und Produktportfolio. Klare Kriterien zu Markenkern, Kundennutzen, Wirtschaftlichkeit und Risiko sowie definierte Governance-, Taktungs- und Eskalationsprozesse schufen die Grundlage für belastbare Entscheidungen. Ein C-Level-Sounding-Board begleitete sensible Weichenstellungen und unterstützte die Verankerung in der Konzernorganisation.
Ergebnis
Das Portfolio wurde konsequenter auf Kernleistungen und strategische Wertbeiträge ausgerichtet. Transparenz und Entscheidungsfähigkeit nahmen zu, verbindliche Abstimmungswege wurden etabliert und die organisatorische Komplexität reduziert. Die neu geschaffene Governance entwickelte sich zu einem dauerhaften Standard für zukünftige Portfolioentscheidungen.
Zeitraum: ca. 12–18 Monate · Rolle: Programmsteuerung im strategischen Transformationsprojekt